Gansu


Gansu umfasst ein langgestrecktes Territorium, welches von Zentralchina bis in den Nordwesten des Landes reicht und dort sogar eine kurze Grenze mit der Mongolei hat.

Die Region, die zu Gansu gehört, ist bereits im Altertum unter dem Namen Gansu oder Hexi (westlich des Flusses) bekannt. Der bevölkerungsreichste Teil Gansus befindet sich am Mittellauf des Huang He, wo dieser aus den Hochplateaus Westchinas kommt. Diese Lössgebiete gehören zu den Ursprungsregionen der chinesischen Zivilisation.

Ein großer Teil der Provinz liegt höher als 1000 m über dem Meeresspiegel. Der Westen Gansus wird durch das bis zu 5500 m hohe Qilian-Gebirge geprägt, während sich im Osten die Wüsten Gobi und Alashan erstrecken. Insgesamt bestehen etwa 70 % des Territoriums aus Gebirge oder Hochebenen. Die Schneegrenze liegt bei 4000 Metern, die Waldgrenze bei 3300 Metern.

Während der Han-Dynastie bekam die Region die ersten Entwicklungsimpulse, als der Handel über die Seidenstraße einen ersten Höhepunkt erreichte und man mit den benachbarten zentralasiatischen Völkern, aber auch mit den Römern, Handel betrieb.

Im Jahr 2000 lebten in Gansu 25,62 Mio. Menschen, darunter 91,7 % Han-Chinesen und 1,856 Mio. Angehörige nationaler Minderheiten (8,3%). Unter den nationalen Minderheiten haben die Hui, Tibeter, Dongxiang, Tu, Madschuren, Yugur, Baoan, Mongolen, Salar und Kasachen je eine Bevölkerung von über tausend Menschen.

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