Heilongjiang


Heilongjiang ist die nördlichste Provinz der VR China. Im Norden und Osten bilden die Flüsse Heilongjiang und Ussuri die Grenze zu Russland. Im eigentlichen Siedlungsgebiet der Mandschu leben heute nur noch 3 % der anerkannten ethnischen Minderheit, 95 % der Bevölkerung sind Han-Chinesen. Dem Stadtbild der Provinzhauptstadt Harbin verleihen russische Restaurants und Geschäfte russisches Flair: Ende des 19. Jahrhunderts und nach der Oktoberrevolution lebten hier viele Russen.

Heilongjiang ist eine Region mit einer vielfältigen Topographie. Ein Großteil der Provinz wird von Gebirgsketten dominiert, der höchste Berg ist mit 1.690 Metern der Datudingzi an der Grenze zur Provinz Jilin. Die Khingan Berge umfassen Chinas größten noch erhaltenen Urwald, der ein wichtiger Bereich für die chinesische Forstwirtschaft darstellt. Die Innere Provinz ist relativ eben und wird von zahlreichen Flüssen durchquert, die alle Zuflüsse des Amur-Beckens sind. Im Norden erstreckt sich das Xiaoxingan-Gebirge.

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