Hubei


Die Provinz Hubei liegt in Zentralchina am Mittellauf des Jangtsekiang. Die Topographie ist vielseitig: Sie umfasst ein seenreiches Tiefland im Südosten und Hügel- und Berglandschaften wie zum Beispiel dem Wu Shan und den Wudang Shan im Westen bzw. Nordwesten und dem Tongbai Shan und Dabie Shan im Nordosten. Prägend für die Topographie und Ökonomie der Provinz sind jedoch die beiden großen Flüsse Jangtse und Han und ihre zahlreichen Nebenflüsse. An der Mündung des Hans in den Jangtse liegt die Provinzhauptstadt Wuhan.

Die Geschichte Hubeis ist vor allem durch die gut schiffbaren Flussverbindungen geprägt. So ist Wuhan – obwohl fast 1000 Kilometer vom Meer entfernt – auch für Hochseeschiffe erreichbar und der größte Binnenhafen Chinas. Als Provinz im Landesinneren beruft sich Hubei auf eine längere Geschichte als die Küstenprovinzen. So lag die Provinz zur Zeit der Frühlings-und-Herbst-Periode und zur Zeit der Drei Reiche im Staat Chu. Seit dem 11. Jahrhundert gewann es als Reiskammer Nordchinas immer mehr an Bedeutung. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die Häfen am Jangtse zu wichtigen Handels- und Industriezentren. Vor allem Hankou entwickelte sich als Regierungssitz und Verkehrsknotenpunkt zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Provinz.

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