Ningxia


Níngxià ist ein Autonomes Gebiet im Nordwesten der Volksrepublik China, deren vollständiger Name lautet Autonomes Gebiet Ningxia der Hui-Nationalität. Mit einer Fläche von nur 66.000 km² und einer Bevölkerungszahl von 5,6 Millionen zählt Ningxia zu den kleinsten und bevölkerungsärmsten unter den Provinzen und Regionen Chinas, ist aber immer noch doppelt so groß wie etwa die Niederlande. Das Gebiet wird durch den Gelben Fluss durchflossen, der westlich in Ningxia einfließt und es in Richtung Norden verlässt.

Topographisch gesehen wird Ningxia zum Norden hin immer flacher. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt 1100 m bis 2000 m. Die höchste Stelle im Gebiet erreicht 3556 m.

In der Provinz wohnen Hui, Mongolen, Tibeter, Mandschuren und Han. Da Ningxia schon immer ein strategisch wichtiger Durchgang zwischen Ost- und Westchina war, wurde dieses Gebiet in der Zeit der Dynastien schwer bewacht, was die überall vorhandenen Überreste der Großen Mauer zeigen.

Zur Hui-Nationalität gehören 1,8297 Mio. Menschen, dies sind 34,1% der Bevölkerung des Gebietes und 1/5 der Bevölkerung der Hui-Nationalität des Landes. Die Han-Nationalität macht in Ningxia einen Anteil von 65,36% an der Bevölkerung aus. Ferner gibt es in Ningxia noch 33 weitere nationale Minderheiten wie Mandschuren, Dunghsiang und Mongolen. Die Hui leben hauptsächlich in sieben Kreisen und Städten, nämlich in Tongxin, Guyuan, Xiji, Haiyuan und Jingyuan im südlichen Berggebiet und in Wuzhong und Lingwu im Bewässerungsgebiet des Gelben Flusses.


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