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Berg Qincheng und Bewässerungssystem von Dujiangyan

Das Dujiangyan-Bewässerungssystem liegt in der Nähe der Stadt Dujiangyan, die 60 km nordwestlich des Stadtzentrums von Chengdu an der Stelle liegt, wo sich der Min-Fluss aus dem Hügelland in die Ebene von Chengdu ergießt. Es ist ein 2.300 Jahre altes Stauwehrsystem, das den Fluss Min kontrolliert und große Wassermengen zur Bewässerung des Roten Beckens ableitet. Die Anlagen wurden von 256 v. Chr. bis 251 v. Chr. unter dem Qin-Verwalter Li Bing und seinem Sohn erbaut. 

Das Besondere an diesem Bau besteht darin, dass die Wasserströme ohne Zuhilfenahme eines Dammes gesteuert werden. Der wichtigste Bestandteil des Projekts ist ein Wasserkontrollkanal. Dieser besteht aus drei Teilen: Yuzui-Scheidedamm (eine Anlage zur Teilung des fließenden Wassers), Baopingkou (eine Anlage zur Leitung des Wassers) und Feishayan (ein Überlaufkanal). 

Zusammen mit dem zerklüfteten, 17km entfernt gelegenen Bergmassiv Qingcheng Shan zählt das Bewässerungssystem seit 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO. 

Qingchengshan ist einer der Entstehungsorte des Daoismus. Im Jahr 143 n. Chr., während der Östlichen Han-Dynastie, kam der Große Meister Zhang Daoling auf den Qingchengshan, um den Daoismus zu verbreiten. Von dieser Zeit an wurde der Berg zu einer Wiege des Daoismus und von den Daoisten als „Fünfter Grottenhimmel" eingeordnet.

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