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Kalkterrassenlandschaft Huanglong

Das Landschaftsgebiet Huanglong befindet sich im Kreis Songpan in der Provinz Sichuan. Die Huanglong-Schlucht liegt etwa 3.000 Meter über den Meeresspiegel und verläuft 8 Kilometer in Nord-Süd Richtung. Die Schlucht verdankt ihre charakteristische Geomorphologie den Kalkablagerungen. 

Das Landschaftsgebiet Huanglong ist noch weitgehend ursprünglich, also ökologisch intakt und deshalb von großem wissenschaftlichem Interesse. Berühmt ist es wegen seiner Gebirgsseen, der schneebedeckten Bergen, tiefen Schluchten und der unberührten Wäldern. 

Durch das unebene Relief sind in der Schlucht zahlreiche Wasserfälle und eng beieinander liegende Gebirgsseen von unterschiedlicher Größe entstanden. 

Auf einem etwa vier Kilometer langen Abschnitt der Schlucht sind insgesamt acht Seegruppen verteilt, die aus über 3400 Gebirgsseen bestehen und durch Wasserfälle und Bäche miteinander verbunden sind. Die größte ist die Zhengyan-Seegruppe, zu der etwa 700 Seen gehören. 

Den Annalen des Kreises Songpan zufolge wurden während der Ming-Zeit (1368-1644) drei taoistische Tempel gebaut, die zahlreiche Pilger anzogen. Heute ist nur noch der Huanglong-Tempel erhalten. Vor dem Tempel ist eine Karsthöhle zu sehen. Vor langer Zeit lebten in dieser Höhle Taoisten und suchten sich nach den taoistischen Doktrinen zu vervollkommnen. Die Haupthalle des Huanglong-Tempels ist 15 Meter hoch und hat eine Fläche von 2100 Quadratmetern. 

Mit ihren dichten Wäldern, den Wasserfällen und zahlreichen Teichen ist die Schlucht Huanglong und ihre Umgebung ein lohnendes Ziel für jeden Naturfreund. In den Wäldern leben Große Pandas, Rindergemsen, Fasane und andere seltene Tiere. 

Seit 1992 steht Huanglong auf der Liste der UNESCO-Naturerben.

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