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Sichuan

Die Provinz Sichuan wird auch „Land des Überflusses“ genannt. Die Provinz liegt östlich des tibetischen Hochplateaus am Oberlauf des Jangtsekiang. 

Den Kern der Provinz Sichuan bildet das Rote Becken, eine fruchtbare, von Gebirgen umgebene Ebene. Die Ebene hat ein Nord-Süd-Gefälle von 700 m auf 300 m. Der Westen wird von Hochgebirgsketten wie dem Daxue Shan beherrscht. Hier findet sich auch die höchste Erhebung der Provinz: der 7.556 Meter hohe Berg Gongga Shan (tibetisch Minya Konka). 

Der Yangtze ist der größte und wasserreichste Fluss, der Sichuan durchquert. Sein Verlauf bildet den Großteil der West- und Südgrenze der Provinz, wobei er noch bis Yibin den Namen Jinsha Jian trägt. In Sichuan nimmt er vier Zuflüsse auf, die der Provinz ihren Namen gaben. 

Die vielfältige Geomorphologie und das unterschiedliche Klima haben für eine reichhaltige Pflanzenwelt günstige Bedingungen geschaffen. Die Provinz verfügt über 7,46 Millionen ha Wald. Ein Fünftel der sogenannten „lebenden Fossilien“ Chinas wie der Urweltmammutbaum und der Taubenbaum sind in Sichuan beheimatet. Der Panda, eines der nationalen Symbole Chinas, ist in vier Gebirgen Sichuans heimisch und wird in Schutzzonen besonders gehegt. 

Sichuan wurde in den 1950er Jahren in das Eisenbahnnetz der VR China integriert, und seither ist Chengdu der wichtigste Knotenpunkt in Chinas westlicher Region. Nach Tibet in Richtung Westen führen mehrere ausgebaute Straßen, z. B. über Kangding, und seit August 2006 die neue Qinghai-Tibet-Bahn, welche auch die höchstgelegene Bahnstrecke der Erde ist.

http://www.sc.gov.cn/10462/10758/index.shtml

 

Hauptstadt Chengdu

Chengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan und liegt auf einer Ebene im Westen des Sichuan-Beckens. Kulturhistorisch blickt die Stadt auf eine Geschichte von über 3.000 Jahren zurück. Für alles, was Sichuan bietet, fungiert Chengdu als Ausgangspunkt. Dennoch sollten Touristen hier auch ein paar Tage verweilen. Chengdu hat nämlich eigene Traditionen und kulturelle Wurzeln. Eine der angenehmsten ist dabei die Teekultur. Sie bietet noch eine Chinaexotik, die man teilweise in China wieder vermisst. Der Besuch eines Teegartens sollte daher fest eingeplant werden. Hinzu kommen noch die weiteren Dienstleister, wie Schuhputzer, Masseure, Wahrsager oder professionelle Ohrenputzer. 

Zu den wichtigsten Highlights in Chengdu gehören u.a. das Wenshu Kloster, die Gemeinde Huanglongxi, das Theater Shufeng Yayun mit einer Aufführung der berühmten Sichuan Oper oder die Altstadt mit seinen Straßen Kuan Zhai Xiangzi. Selbstverständlich ist auch ein Besuch der Panda-Aufzuchtstation unvergesslich und sollte bei einem Aufenthalt in Chengdu mit eingeplant werden. 

In Chengdu genießen Urlauber nun einen 72-stündigen Transitaufenthalt ohne Visum, wenn sie einen internationalen Weiterflug vorzeigen können. Weitere Informationen finden Sie hier: Visum

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Wichtige Flughäfen

Chengdu Shuangliu International Airport

Der Flughafen Chengdu ist der internationale Flughafen der Millionenstadt Chengdu und liegt circa 16 Kilometer südwestlich der Innenstadt in Shuangliu. Inzwischen gehört er mit mehr als 25 Millionen Passagieren zu einem der zehn größten Flughäfen des Landes. 

Der Airport dient vor allem dem stark wachsenden innerchinesischen Verkehr und hat einige Verbindungen zu naheliegenden südostasiatischen Zentren, sowie z.B. nach Thailand, Malaysia, Singapur und Indonesien. Außerdem gibt es Verbindungen via Amsterdam mit der KLM, Air China via Beijing oder Shanghai oder mit Etihad über Abu Dhabi. 

http://www.cdairport.com/ 

Jiuzhai Huanglong Airport

Der Flughafen Jiuzhai Huanglong ist der Flughafen für die beiden Nationalparks Jiuzhaigou (88 Kilometer entfernt) und Huanglong (53 Kilometer entfernt). Er liegt circa 300 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Chengdu. Der Flug von Chengdu dauert circa 40 Minuten. Neuerdings bestehen aber auch Verbindungen von/nach Beijing, Shanghai, Hangzhou, Xi’an und Chongqing. 

Shuttle-Busse und Taxen warten am Terminal auf die Passagiere und fahren dann die Nationalparks an.